Home2019-01-12T09:41:49+00:00

Wir als Bürgerinitiative F.e.i.N. ohne Windginganten fordern

KEIN Windpark in Gingst!

Der Regionale Planungsverband Vorpommern plant zwischen Gingst und Pansevitz ein Eignungsgebiet für einen industriellen Windpark auszuweisen. Hier sollen etwa 8 Riesenwindkraftanlagen mit einer Höhe von bis zu 250 Meter installiert werden. Als Bürgerinitiative möchten wir alles dafür tun, dass Gingst aus den Planungen gestrichen wird.

Todesfalle Windrad: Tiere und Lebensraum in Gefahr!

Die Gegend um Gingst ist Europäisches Vogelzuggebiet, Brutgebiet gefährdeter Arten und bedeutender Lebensraum für Rotmilan, Seeadler und Weißstorch. Ca 1.000 RotMilane und 10.000 Mäusebussarde werden jährlich von Windrädern in Deutschland getötet. Soll das auch bei uns passieren?

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Die Gegend um Gingst ist Vogelzug- und Brutgebiet sowie Lebensraum vieler Arten wie Rotmilan, Weißstorch und Seeadler. Windkraftanlagen durchqueren die Zugbahn von Vögeln und haben noch gravierendere Auswirkungen. Die rotierenden Flügel der WKA erzeugen einen Infraschall, welcher die Tiere erheblich verstört. Zudem haben Vögel Probleme, die Bewegung der Rotoren einzuschätzen und werden geschreddert. Für Fledermäuse bedeuten die Anlagen den Tod, da ihnen durch die beim Rotieren der Blätter entstehenden Druckunterschiede die Lunge platzt. Auch für am Boden lebende Tiere sind Lärm und Infraschall äußerst belastend.

Windkraftanlagen zerstören Lebensraum der Tiere

Zudem würden die Windkraftanlagen in Gingst Rotmilan, Seeadler, Weißstorch und unzähligen weiteren Tieren den Lebensraum nehmen. Bereits beim Bau müssen Bäume und Sträucher, die als Lebensraum fungieren, weichen. Sobald die Installation der WKA abgeschlossen ist, weichen Vögel auf andere Gebiete aus, da sie vertikale Strukturen instinktiv vermeiden. Die Windkraftanlagen entwerten den Lebensraum um Gingst vehement und verdrängen die Vögel notgedrungen.

Die Gesundheit der Anwohner wird gefährdet!

Windkraftanlagen schädigen massiv die Gesundheit von Anwohnern. Lärm, Bodenvibrationen durch tieffrequenten Schall und kaum hörbarer Infraschall rufen bei 30% der Bevölkerung Krankheitssymtome wie Herzrasen, Schlaflosigkeit, Panikattacken und schwere Konzentrationsstörungen hervor. Selbst die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich erstmals für Lärm-Grenzwerte von Windrädern ausgesprochen.

Wissenschaftlich werden die Auswirkungen von Windkraftanlagen auf die Gesundheit der Menschen kontrovers diskutiert. Doch das Umweltbundesamt hat in einer Machbarkeitsstudie über 1000 internationale Literaturstellen ausgewertet. Es gibt keine einzige Studie, in der die Unbedenklichkeit der Emissionen von WKA belegt wurde.

Politik bleibt stur

In einigen Ländern sind die Schutzauflagen für Anwohner bereits erhöht worden. Das Umweltbundesamt (UBA) behauptet dennoch weiterhin felsenfest, die derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisse stünden „einer Nutzung der Windkraft nicht entgegen“. Wir haben kein Interesse daran, als Versuchskaninchen zu fungieren!

Folgende Symptome schildern Anwohner von WKA:

  • Schlaflosigkeit
  • Schwindel
  • Tinnitus
  • Herzrhythmusstörungen
  • Übelkeit
  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Angsterkrankungen
  • dauerhafte Hörstörungen

Die Politik unternimmt nichts!

Trotz der zahlreichen Argumente gegen eine WKA in Gingst sowie des Widerstands der Bewohner, scheinen sich die Politiker außerhalb der Wahlperiode wenig für Sorgen Ihrer Wähler zu interessieren.

Zahlreiche Schreiben von unserer Seite blieben unbeantwortet. In einem Antwortschreiben der Landesregierung wurde auf die Zuständigkeit der Regionalen Planungsverbände verwiesen, weshalb dem Land sinngemäß die Hände gebunden sind ‒ enttäuschend. Die Landesregierung selbst hält „an den Zielen ihrer energiepolitischen Konzeption aus dem Jahr 2015 fest, die einen weiteren Zubau Erneuerbarer Energien in der Energieversorgung des Landes vorsehen.“

Entscheidungsträger übertragen Verantwortung an Anwaltskanzlei

Der Gipfel der Unverschämtheit offenbart sich darin, dass die Entscheidungsträger kein Interesse an den Forderungen Ihrer Wähler haben. Auf die unzähligen Einwendungen privater Personen gegen das Windeignungsgebiet in Gingst reagiert lediglich eine Anwaltskanzlei, der das geplante Projekt vollkommen gleichgültig ist. Die Begründungen der Anwohner und Gegner des geplanten Windparks werden lediglich zur Kenntnis genommen, als unbegründet oder ungeeignet abgeschmettert, ohne die Argumente tiefgehend zu prüfen. Die Einwendungen stoßen auf taube Ohren und trotz zahlreicher Widersprüche mit triftigen Gründen sind Änderungen an den Planungen nicht zu erwarten.

Senden Sie jetzt eine Mail an Minister Christian Pegel, Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Drücken Sie dazu einfach den nachfolgenden Button.

MAIL AN POLITIKER SCHREIBEN
Wir befürworten ganz klar die Nutzung erneuerbarer Energien, wenn diese umweltverträglich und wirtschaftlich ist und nicht aus puren profitorientierten Wirtschaftsinteressen. Doch ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Energiewende und das EEG bisher schlichtweg Milliarden verschlingt, um fast alle der bis 2020 gesteckten Ziele zu verfehlen. Es werden vermehrt WKA geplant und gebaut, obwohl die bereits bestehenden Anlagen Strom produzieren, der nicht ins Netz eingepflegt werden kann. Folglich wird eine Menge Strommüll erzeugt. Wieso investiert die Regierung also weiterhin in WKA und nicht verstärkt in den Ausbau der Stromnetze oder die Entwicklung von Stromspeicher, damit der übermäßig produzierte Strom nutzbar gemacht wird?
Leidtragende der fragwürdigen Politik in puncto Energiewende sind wie immer wir Verbraucher. Denn das EEG garantiert den Betreibern die Einspeisung ins Stromnetz. Ist dies nicht möglich, weil das Netz überlastet ist, sind Entschädigungszahlungen erforderlich. Diese übernehmen letztendlich die Stromkunden. Und auch wenn Engpässe entstehen, weil zu wenig Wind weht, tragen die Stromkunden das Zuschalten konventioneller Kraftwerke. Zudem finanzieren sie über die EEG-Umlage die fixen Einspeisevergütungen für Erneuerbare mit. Und es profitieren die Nachbarländer, die die Überproduktion günstig von den Netzbetreibern kaufen können.

Schon jetzt gibt es auf Rügen viele Windanlagen. Der vorgesehene Windpark in Gingst ist nicht notwendig und wird jede Menge Strom produzieren, der den Weg ins Netz nicht finden wird, weil Überkapazitäten weiterhin nicht abgenommen werden können. Hinzu kommt, dass durch die WKA erhebliche Beeinträchtigungen für Mensch und Tier von der Politik, ohne mit der Wimper zu zucken, in Kauf genommen werden.

Landschaftsbild wird zerstört & Tourismus bricht ein!

Die übermäßige Höhe von bis zu 250 Meter der in Gingst geplanten Großanlagen hat eine extreme Sichtwirkung und zerstört das Landschaftsbild auf ganz Rügen unwiderruflich ‒ zum Schaden von Mensch und Tier.

In unmittelbarer Nähe zum geplanten Bebauungsgebiet befinden sich:

  • Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft
  • europäische Schutzgebiet Natura 2000
  • Vogelschutzgebiet Vorpommersche Boddenlandschaft
  • Landschaftsschutzgebiet West-Rügen
  • mittelalterliche Kirche St. Jacobi und acht weitere Denkmale
  • Landschaftspark Pansevitz/Friedwald
  • Gutsanlage Boldevitz (Denkmalliste)
  • Güstiner Moor mit seiner seltenen und gefährdeten Pflanzengesellschaft (LUNG)
  • steinzeitlichen Grabhügel (Denkmalschutz)

Landschaft, Natur und die Ruhe sind essenzielle Gründe für Touristen auf der Insel Rügen, um in Gingst ihren Urlaub zu verbringen. Mit dem Bau der Windkraftanlage ist Schluss mit Ruhe, Stille und sanftem Tourismus. Touristen stören sich am veränderten Landschaftsbild und dem Lärm, den die mächtigen Windkraftanlagen verursachen ‒ verständlich. Das Fernbleiben von Touristen bedeutet für die Rügener wirtschaftliche Einbußen und den Verlust von Arbeitsplätzen.
Das ist nicht mehr demokratisch legitim!

Gib deine Stimme ab!

Und wehre dich gemeinsam mit uns gegen den Bau des geplanten Windparks in Gingst!

ZUR PETITION AUF CHANGE.ORG